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8. August 2017

Eine fruchtbare Analogie - was „ist“ Gott?

Der englisch-jüdische Physiker Jeremy England zur Frage, was das Leben ist und wie das Leben kleinster Größe mit der Entropie[+] (der Unordnung) umgeht.
Aus meinen eigenen Überlegungen und konsistent zu den Aussagen Jeremy Englands, kann ich mit Sicherheit sagen, dass Lebewesen „Entropie[+]-Managment“ („Unordnungs-Managment“) betreiben (siehe Würde des Lebens).

Der zweite Hauptsatz der Thermodynamik[+] gibt aller Materie das

Naturgesetz (!) des negativen Zinses[+]
= positive relative Entropie[+]änderung (2. Hauptsatz)
= „die relative Unordnung nimmt nicht von alleine ab / nimmt zu“
= „Nur Gott nimmt Zins[+]

vor. Der negative Zins[+], bzw. der Fluss der Zeit, die Entropie[+]änderung ist positiv, stellt sich im Altern, Vergammeln, Verrotten, Verschimmeln, im Verschleiß, in der Abnutzung, im Verbrauch usw. dar.

Während Lebewesen wachsen, erzeugen sie Ordnung[+] (=vernichten Entropie[+], Zunahme von Ordnung[+] durch negative Entropie[+]änderung / positiver Zins[+]). Der Körper eines (wachsenden) Lebewesens akkumuliert Materie und ordnet sie gemäß dem Bauplan in die eigene Matrix ein. Die Körper wachsender Lebwesen sind räumliche Regionen mit positivem Zins[+], weisen also eine lokale Abnahme der Entropie[+]/Unordnung auf und verdrängen die Unordnung an den Rand des Systems. Am Anfang des Wachstumsprozesses sind die Zellen, aus denen das Lebewesen besteht alle gleichartig, sog. Stammzellen. Im Verlauf des Wachstums des Lebewesens entwickeln sie eine Arbeitsteilung und differenzieren sich zu Organen aus.

Die Systemtheorie lebt von der Übertragbarkeit der Beschreibung der Entwicklung lebendiger Systeme auf die Entwicklung kapitalistischer Systeme. Der Erfolg der Systemtheorie begründet sich auf die Grundeigenschaft aller kapitalistischen Systeme, die auch bei allen heranwachsenden Lebewesen zu finden ist, dem positiven Zins[+]. Die Systemtheorie „spiegelt“ also die Entwicklung der kapitalistischen Zivilisation an der Entwicklung heranwachsender Lebewesen.

Karte mit Zins[+]niveaus in den Währungsräumen.

Die 1. Welt ist also eine Art Superorgansimus, eine Makrobe, die jetzt gerade stirbt. Die Unordnung, die diese „Makrobe“ in der übrigen Welt erzeugt hat, sieht man an der folgenden Karte:

Karte mit Konflikten.

Der zweite Hauptsatz gilt immer, und das bedeutet, dass während des Wachstums des Lebewesens außerhalb des Lebewesens die Unordnung stärker zunehmen muss, als wenn das Lebewesen nicht existierte. Das ist der physikalische, aus der Biologie (soz. der Physik komplexer lebendiger Systeme) bekannte Grund, warum Armut, Hunger, Vertreibung und Krieg in der 2. und 3. Welt stattfindet, bzw. unten in der Pyramide und nicht im Inneren der „Makrobe“.

Der Planet ist krank, aber das geht von alleine vorrüber.

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