$ \def\tr{\text{tr}} \def\diff{d} \def\medspace{\enspace} \def\mathbi{\mathbf} \def\euro{€} \def\dollar{\$} \def\textnormal{\text} \newcommand\norm[1]{\left\lVert{#1}\right\rVert} $
26. September 2021

Positionen zu Inflation und Zinspolitik und ein Kommentar zur Verstaatlichung von Teilen der Vonovia

Schon immer seit dem Beginn des Zivilisationsprozesses wurden die Völker von Teuerungen geplagt, die natürlichen Ursprungs waren, exogene Ursachen für die Knappheit überlebensnotwendiger Güter hatten, wie z.B. Ernteausfälle, Belagerungssituationen oder Kriegsfolgen. Doch Inflation kann auch endogene, vom Geldsystem ausgehende Ursachen haben. Ich setze mich hier mit den Thesen einiger Ökonomen über die Entstehung und Prognosen zur Entwicklung der Inflation auseinander, will der lesenswerten Einführung in die Thematik der Inflation von Gunther Schnabl und Tim Florian Sepp hier nicht vorgreifen und verweise ansonsten auf meine Beiträge vom 11.05.2021, 02.12.2020, 12.09.2020, 05.11.2019, 25.07.2019 und 09.10.2016. Es sei nur gesagt, dass wir Deutschen aufgrund der Hyperinflation in der Weimarer Republik die Inflation fürchten. Im Anschluss an die Kommentiertung fasse ich meine eigene Sichtweise auf die Thematik vor dem Hintergrund der sich eröffnenden geldpolitischen Möglichkeiten negativer Zinsen zusammen.


source: tradingeconomics.com
Inflation und Bankdarlehenszinsen USA 1960-1990. Man erkennt die sehr enge Korrelation. Im Jahr 1972 hob Richard Nixon die Golddeckung auf führte das Mindestreservesystem ein. Die Geldschöpfung aus dem Nichts begann (Fiatgeld). Der Zinsanstieg ab 1966 war durch die Kreditnachfrage des Staates zur Finanzierung des Vietnamkriegs verursacht. Die Staatsanleihenzinsen hoben das Zinsniveau an. Die produzierenden Unternehmen konnten die Zinsschulden nur an die Verbraucher weiterleiten, indem sie sie auf die Preise drauf schlugen, wodurch der Inflationsverlauf fast identisch zum Verlauf der Zinsen war. Zuvor, von 1961-1966, lag die Differenz von Zinsniveau und Inflationsrate bei etwa 3 %, so dass davon ausgegangen werden kann, dass die Summe aus Produktivitätssteigerungen und relativen Abschreibungen p.a. in etwa 3 % beträgt.

Kritik der Prognosen von Gunther Schnabl und Tim Florian Sepp

Auf wirtschaftsdienst.eu haben Gunther Schnabl und Tim Florian Sepp eine Prognose der Inflationsentwicklung mit dem Titel "Auch die Konsumentenpreisinflation dürfte auf längere Zeit steigen" veröffentlicht, zu dem ich hier kurz Stellung nehmen möchte.

Die bisherige Vorgehensweise zur Messung der Inflation ist die Messung der durchschnittlichen Preisentwicklung ausgewählter Güter, die man in einem Warenkorb zusammenfasst. Sinn und Zweck der Auswahl der Zusammensetzung des Warenkorbes ist es, ein möglichst repräsentatives (durchschnittliches) Konsumverhalten abzubilden, um für möglichst viele Konsumenten die Entwicklung der Kaufpreise angeben zu können. Zur Kritik der derzeitigen Messmethode ist zu sagen, dass längst nicht alle zu Konsumzwecken nachfragbaren Güter enthalten sind und insbesondere Vermögenswerte (Unternehmensanteile, Anleihen, Edelmetalle, Kryptowährugnen, Immobilienpreise, Kunstgegenstände, Rechte, Patente, ...) nicht enthalten sind.

Die Autoren führen acht Gründe dafür an, dass in nächster Zeit die Inflation auf dem jetzigen Niveau von 3,9 % bleibt, die ich im Folgenden kommentieren möchte.

Erstens hat die EZB spätestens seit der europäischen Finanz- und Schuldenkrise ihre Bilanz drastisch ausgeweitet – vor allem durch den Ankauf von Staatsanleihen sowie die Kreditvergabe an Banken und Unternehmen. Dieser Trend hat sich mit der Corona-Krise beschleunigt. Allein das jüngste pandemische Notfallkaufprogramm hat ein Volumen von 1.850 Mrd. Euro. Die (gezielten) längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte können auf 3.300 Mrd. Euro steigen. Das bedeutet, dass deutlich mehr Geld im Umlauf ist.

Die klassische („orthodoxe”) Begründung der Inflation beruht auf der Abhängigkeit der Preisbildung von der Relation von Angebot und Nachfrage. Die Preise steigen, wenn das Angebot verknappt wird oder wenn die Nachfrage steigt. Daher können nachfrage- und angebotsseitige Inflationsursachen unterschieden werden.

Soll zur Erklärung der Inflation ein Anstieg der Nachfrage dienen, dann reicht es grundsätzlich nicht aus, die Ausweitung der Bilanzsumme infolge des Anleihenkaufprogramms anzuführen, denn hinreichend ist die Erklärung erst, wenn die von der Zentralbank bereitgestellte Geldmenge zu erhöhtem Konsum führt. Genau davon kann aber gerade in Bezug auf das PEPP der EZB nicht die Rede sein, denn die Einnahmen der durch die Bekämpfung der Corona-Pandemie in Schwierigkeiten geratenen (Klein-) Unternehmen und Betriebe werden nur teilweise durch die Notfallprogramme der Staaten ersetzt. Kurzarbeitergehälter sind niedriger als reguläre Gehälter, so dass den betroffenen Angestellten Einkommen verloren gehen. Auch ist durch die immer noch bestehenden Beschränkungen in Gewerben mit Kundenkontakt (Gast- und Hotelgewerbe, Konzerte und Massenveranstaltungen) eher davon auszugehen, dass bedingt durch die Konsumeinschränkungen das Sparen gegenüber dem Konsum bevorzugt wird. Es ist also bestenfalls damit zu rechnen, dass sich das Konsumverhalten nach Abklingen der Pandemie auf das Niveau vor dem Ausbruch der Pandemie zurückentwickelt.

Hinzuzufügen ist auch, dass die Ausweitung der Bilanzsumme durch Erzeugung von gleichgroßen Guthaben- wie Schuldbeträgen geschieht. Die Schulden müssen selbstverständlich zurückgezahlt werden, so dass die Ausweitung der Bilanzsumme durch QE auf die Geldmenge in der Hand von Nichtbanken einen anderen Einfluss hat, als durch die Vergabe von Krediten mit positivem Zins. Wäre tatsächlich die Ausweitung der Bilanzsumme ein so starker Inflationstreiber wie suggeriert, dann müsste man erklären, warum die Inflation im €-Raum ab April 2015 trotz der massiven Bilanzausweitung nur verhältnismäßig moderat und zögerlich in Richtung 2 % anstieg.

Schließlich ist darauf hinzuweisen, dass die Sparquote trotz Niedrig- und Negativzinsen weiter steigt, so dass das Konsumverhalten der Menschen eher deflationär wirkt.

Zweitens dürfte der Druck auf die EZB, Staatsanleihen zu kaufen, deutlich gestiegen sein, da die Staatsverschuldung im Euroraum auf über 100 % des Brutto­inlandsprodukts (BIP) gestiegen ist. Ein weiterer Anstieg ist wahrscheinlich, da im Verlauf der Corona-Krise die Kontrollmechanismen für die Begrenzung der Staatsverschuldung (die Maastricht-Kriterien im Euroraum und die Schuldenbremse in Deutschland) außer Kraft gesetzt wurden und das Wachstum auf Dauer niedrig sein dürfte. Sowohl in Berlin als auch in Brüssel wird entsprechend über eine „Reform“ der Schuldenregeln nachgedacht. Die zusätzliche Nachfrage des Staates begünstigt die Inflation.

Hier wird unterschwellig der Behauptung Vorschub geleistet, das Anleihenkaufprogramm diene dem Zweck, die Wirtschaft auf Kosten der kommenden Generationen dauerhaft am Laufen zu halten. Implizit steckt hinter dieser unterstellten Strategie die Keynesianische Idee der Stimulierung der Nachfrage durch Defizitfinanzierung zur Abwehr eines befürchteten deflationären Teufelskreises. Die Erzeugung Inflation mit den entsprechenden Folgen scheint auch allgemein vielen Ökonomen lieber zu sein als eine Deflation der bekannten Art. Doch es gibt eben noch eine zweite Art von Deflation, die in einem umlaufgesicherten Vollreservesystem mit Negativzinsen auf Guthaben und bei Krediten entsteht, vor der man sich nicht fürchten muss, weil sie von fundamental anderer Natur ist als die Deflation in der terminalen Phase des kapitalistischen Prozesses, vgl. Einträge vom 12.09.2020 und vom 05.11.2019.

Drittens wurden die verfassungsrechtlichen Grenzen für eine höhere EZB-finanzierte Staatsverschuldung gedehnt. Zwar verbieten die europäischen Verträge der EZB eine Finanzierung der Staatsausgaben (Art. 123 AEUV). Doch hat der Europäische Gerichtshof festgestellt, dass der Ankauf von Staatsanleihen vom Sekundärmarkt rechtens ist. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, welches das Staatsanleiheankaufprogramm (PSPP) für eine Überschreitung der Kompetenzen durch die EZB erklärt hat, ist ins Leere gelaufen. Die EZB hat seither ihre Ankäufe von Staatsanleihen weiter forciert.

Hier wird nun weiter angenommen, dass das Anleihenkaufprogramm auch in Zukunft die Inflation hochhalten wird, indem der Staat mit seinen Ausgaben die Inflation anheizt (Defizitfinanzierung). Außerdem wird suggestiv die Aussage wiederholt, die EZB betreibe mit ihrem Anleihenprogramm illegale Staatsfinanzierung.

Viertens kann die Regulierung dank der zunehmend lockeren Geldpolitik immer weiter wachsen. Denn die aus der Regulierung für die Unternehmen entstehenden Kosten können dank EZB mit günstigeren Finanzierungskosten und Hilfskrediten kompensiert werden. So wären die Corona-Maßnahmen ohne die zentralbankfinanzierten Staatshilfen in diesem Umfang wohl nicht möglich gewesen. Auch das jüngste Lieferkettengesetz wird durch die strengen Anforderungen hinsichtlich des Arbeits- und Umweltschutzes entlang der internationalen Lieferkette die Kosten der Unternehmen erhöhen. Die aus Corona-Regulierungen und Lieferkettengesetz resultierenden Störungen der internationalen Lieferketten könnten dazu führen, dass viele Unternehmen Teile der Produktion ins Inland zurückverlagern. Nachdem lange Zeit die Globalisierung die Inflation niedrig gehalten hat, würde dieser „Deglobalisierungsprozess“ zu einem Anstieg der Güterpreise führen.

Hier scheint doch schon ein gewisser Frust erkennbar zu sein, denn Regulierungen lassen wenigstens bei liberalen Ökonomen nicht gerade das Herz höher schlagen. Zudem dürfte den Autoren die Kritik des Wachstumsbegriffs bekannt sein, so dass sie hier Öl in das Feuer gießen, das auch die Wachstumskritiker befeuern. Dass eine umlaufgesicherte Negativzins-Ökonomie in einem Vollreservesystem (Geldschöpfung nur aus Einlagen von Nichtbanken) negatives Wachstum bei gleichzeitiger Umverteilung von Reich zu Fleißig und stetigen Wandel bewirkt, verschweigen die Autoren in diesem Zusammenhang.

Die Autoren sehen einen Deglobalisierungsprozess in seiner Entstehung, den sie jedoch in seinen Ursachen falsch begründen. Eine Repatriierung von Teilen der in Deutschland endenden Lieferketten ist denkbar, wenn Menschenrechtsstandards nicht eingehalten und dann zwangsweise durchgesetzt oder sanktioniert würden. Die Arbeitskosten würden entsprechend steigen und damit c.p. auch die Konsumpreise. Dem ist jedoch entgegen zu halten, dass die Negativzinsen bei den Krediten den Kapitalkostenanteil in den Preisen negativ beeinflussen und also sinkende (Mietzinsen, Pachtzinsen für Produktionsmittel, Lizenzgebühren) bis negative Fremdkapitalkosten (negative Darlehens-, Kredit- und Anleihenzinsen) verursachen, so dass bei einem Übergang zu einer Negativzins-Ökonomie u.U. selbst dann mit sinkenden Preisen gerechnet werden kann, wenn ins arbeitskostengünstige Ausland verlegte Teile der Lieferketten wieder repatriiert werden.

In diesem Video skizziert Charles Eisenstein, dass und wie es zu einer Repatriierung von Unternehmen (-steilen) kommt, wenn die Zinsen auf Guthaben und bei Krediten negativ werden.

Es fehlt die Auseinandersetzung mit der Entwicklung und die Einbeziehung des Wechselkursverhältnisses in die Diskussion, vgl. Einträge vom 02.12.2020 und 09.09.2019.

Fünftens wird die von EU und EZB anvisierte Klimarettung mit steigenden CO2-Steuern und mit einer Lenkung privater Ersparnisse hin zu „grünen“ Investitionen verbunden sein. Höhere CO2-Steuern lassen die Preise steigen. Eine grüne Umlenkung der Ersparnisse dürfte vielen Wirtschaftsbereichen Finanzierungen entziehen, sodass (Re-)Investitionen und Effizienzgewinne unterbleiben dürften. Die gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsgewinne, die bereits vor der Corona-Krise gegen null gesunken waren, könnten negativ werden. Die Produktionskosten und Preise dürften steigen.

Grundsätzlich gilt nach-wie-vor das Prinzip der Gewaltenteilung, das in der Marktneutralität der Zentralbank und der Trennung von Fiskal- und Geldpolitik realisiert ist, vgl. Eintrag vom 16.10.2020. Wenn, dann müssten die nationalen Gesetzgeber bestimmte Anlageformen so besteuern, dass sie auf dem (Anlagen-) Markt unattraktiv werden. Sie müsste also die Schäden, die die Anlage nach Schätzung der belastbaren klima- und nachhaltigkeitswissenschaftlichen Erkenntnisse hat, vgl. Urteil des BVerfG am 30.04.2021, so in die Preise integrieren, dass die Steuereinnahmen die projizierten Kosten abdecken, so dass sich die wirtschaftliche Verwertung der Anlagegüter nicht zulasten der Freiheit künftiger Generationen ereignet, während der Nutzen privatisiert wird. Die Behauptung, es würde nicht mehr zu Effizienzgewinnen kommen, impliziert positiven Zins bei der Investition, durch den Rationalisierungen (Einsparungen) erzwungen werden. Bei negativem Darlehens- oder Kreditzins würde es immer noch Investitionen geben, doch muss nicht mehr optimiert werden, kann jedoch. Ich denke, dass die Autoren hier befürchten, dass bestehende Infrastruktur nicht mehr weiterentwickelt werden könnte, wenn sie von der Finanzierung abgeschnitten würde. Das jedoch liegt im Fall von Marktwirtschaftseingriffen durch Lenkungsabgaben im Verantwortungsbereich der Legislative. Die Zentralbank könnte man dann nicht dafür beschuldigen.

In jedem Fall präferiere ich persönlich Investitionseingrenzungen durch die Legislative, denn das Parlament wird die Abgaben sehr viel gründlicher und transparenter diskutieren und abwägen als ein von der Zentralbank beauftragtes Expertengremium. Es wird also infolge der Marktwirtschaftseingriffe i.d.T. nicht nur zu Rückgängen bei den Produktionsgewinnen kommen, sondern zu ganzen Pleiten, aber eben nur bei jenen Produkten, deren Nutzung oder Verbrauch mit zukünftigen Schäden und Kosten verbunden und die also nicht nachhaltig sind. Die betroffenen Produktionen werden dann ganz eingestellt, bis sie vom Markt verschwunden sind, und Produktionskosten und Preise werden dann gar nicht mehr relevant sein.

Sechstens könnte sich die EZB aufgrund der hohen Staatsschulden gezwungen sehen, die Zinsen auf Dauer niedrig zu halten. Die anhaltende Niedrig-, Null- und Negativzinspolitik schwächt die Banken, die deshalb davor zurückscheuen, Kredite an wirtschaftlich schwache Unternehmen zu kündigen. Für die europäischen Unternehmen entfällt der Druck, Rationalisierungen und Innovationen voranzubringen, sodass diese „zombifiziert“ werden (Acharya et al., 2021). Das impliziert einen weiteren negativen (positiven) Effekt auf die Produktivität (auf die Preise).

Die Autoren ahnen ja bereits, dass die Zinsen notwendigerweise tendenziell weiter sinken werden. I.d.T. schwächt die Negativzins-Politik das Kerngeschäft der Banken und lässt die Zinsmargen abschmelzen, weil Geschäftsbanken auf dem privaten Geldmarkt im Aktivgeschäft Konkurrenz von denjenigen Geldvermögenden bekommen, deren Geldvermögen über der Freigrenze von derzeit ca. 50.000 € liegen und seit 2012 „aufgescheucht” sind, weil ihre Geldvermögen dahin „gammeln” und die deshalb auf privatem Weg versuchen positivzinszahlungswillige Kreditnehmer für ihre Geldvermögen zu finden.

Doch der Ausfall des Kerngeschäfts ist kein Drama, denn die Geschäftsbanken können:

Es kann wohl vermutet werden, dass es vor allem ideologische und politische Gründe der beteiligten Personen sind, dieses Theater, das Drama, das Jammern und Klagen über und um die Negativzinsen zu veranstalten und eben keine rationalen!

Das Märchen von der Zombifizierung der Wirtschaft wird sofort dadurch widerlegt, dass infolge der Negativzinsen auf Guthaben und bei Krediten eine von der kapitalistischen, monopolistischen unterschiedliche Art der Konkurrenz entsteht, die vollständige Konkurrenz, in der die Variationsraten (Mutation) der Kombinationen (vgl. Schumpeters Unternehmerbegriff: Durchsetzer neuer Kombinationen) höher liegen als im Kapitalismus, vgl. Eintrag vom 21.03.2019, die noch sehr viel effizienter das Unkraut rupft als diese perverse Reise nach Jerusalem, bei der der (größenwahnsinnige, Gott nacheifernde, menschliche) Herr einzelnen Unternehmen den Stuhl entzieht, den Daumen senkt oder hebt, wie es ihm beliebt, statt dass allein die Konsumenten selegieren und entscheiden, welches Unternehmen (weiter-) leben darf und welches nicht (Selektion), vgl. Einträge vom 28.11.2020 und 25.08.2018. Diese permanente und vollständige Konkurrenz infolge der Negativzinsen erzeugt also sowohl einen höheren Mutationsdruck als auch lässt er viel mehr Konsumenten über die Fitness (Bewährtheit) der Unternehmen abstimmen, weil einem Großteil der Bevölkerung nicht nur mehr Geld zur Verfügung steht, sondern weil auch der Konsum begünstigt wird. Man darf also erwarten, dass sich eine Wirtschaft unter einer Negativzins-Ökonomie sehr viel schneller wandelt und fortentwickelt als unter einer kapitalistischen (Positivzins-) Ökonomie! Ausruhen auf den in der Vergangenheit akkumulierten Gewinnen und monopolistische Marktbeherrschung (Trusts, Kartelle, z.B. Exklusivverträge mit den Lieferkettenunternehmen zur Ausschaltung der Konkurrenz) wird schwieriger, denn alles, was dem Fluss entzogen und gehortet wird, gammelt!

Die Wirtschaft wird zu einem gärigen Sauerteig, vgl. Matthäus 13 und Eintrag vom 07.01.2018 zu Schumpeters Sauersteig-Zitat im Zusammenhang mit vollständiger Konkurrenz.

Siebtens deutet die Hinwendung der EZB-Kommunikation zur Klimapolitik an, dass sie sich weiter von dem ursprünglichen Mandat der Preisstabilität (Art. 127 AEUV) abwenden wird. EZB-Direktoriumsmitglied Schnabel hat zuletzt argumentiert, dass der Klimawandel massive Auswirkungen auf die Preisstabilität habe und die EZB daher aufgrund ihres Mandats zum Handeln gezwungen sei (EZB, 2021b). Dies ist konsistent mit der jüngsten Erhöhung des Inflationsziels von „nahe, aber unter 2 %“ auf „2 %“, welche auf längere Zeit Inflationsraten von deutlich über 2 % möglich macht. Über beide Kanäle hat die EZB die Inflationserwartungen angehoben.

Die Anpassung des Inflationsziels um einige Basispunkte ist, wie die Autoren ja auch selbst schreiben, marginal, weswegen ich die Begründung wenigstens für übertrieben halte. Ich kann den Zusammenhang zwischen den Auswirkungen des Klimawandels und der Inflation nicht erkennen, es sei denn es fallen Lieferkettenunternehmen aus. Anscheinend stützen sich die Autoren hier in diesem Punkt auf eine Vermutung.

Ob die Inflation auf Dauer ansteigt, wird – achtens – auch davon abhängen, wie die Löhne auf den Preisanstieg reagieren werden. In den 1970er Jahren entstanden Lohn-Preis-Spiralen, da die Gewerkschaften Kaufkrafteinbußen durch entsprechende Lohnforderungen zu kompensieren versuchten. Die gestiegenen Lohnkosten der Unternehmen führten zu Preiserhöhungen (Fischer und Zeinlinger, 2021).

Grundsätzlich ist zu sagen, dass alle Studien, die sich auf die kapitalistische Vergangenheit mit positiven Zinsen beziehen, hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf die Wirtschaft unter einer Negativzins-Ökonomie überprüft werden müssen. Wenn Fremdkapitalkosten (Kredit-, Darlehens- oder Anleihenzinsen) negativ werden, dann können Löhne steigen, ohne dass Produktpreise erhöht werden müssen. Sind die Fremdkapitalkosten hingegen positiv, dann besteht eben genau jener Konflikt zwischen Arbeits- und Kapitalkosten, der verantwortlich ist für das Stagnieren der Reallöhne trotz Arbeitskampf.

Schematische Darstellung eines Betriebes. Ist das Unternehmen fremdkapitalfinanziert, dann stehen bei positivem in der Bilanz Gewinne, Arbeitskosten und Fremdkapitalkosten miteinander im Konflikt. Können die positiven (Schuld-) Zinsen nicht durch Rationalisierungen eingespart werden, dann müssen sie an die Marktpartner des Eigentümers weitergereicht werden: Es wird versucht, die Preise der Edukte zu senken, an den Arbeitskosten (Lohndrückerei) oder an der Abfallbeseitigung gespart, wenn nicht einfach die Produktpreise erhöht werden (angebotsseitige Inflationsursache). Sind die (Schuld-) Zinsen negativ, dann fließen Zinsen in das Unternehmen hinein, so dass eine umgekehrte Preisdynamik möglich ist!

Fazit und eigene Prognose

Die von den Autoren angeführten Gründe für die Persistenz des derzeitigen Inflationsniveaus sind nur oberflächlich betrachtet plausibel, beruhen auf falschen Annahmen oder sind z.T. in einem wirtschaftlichen Umfeld, das durch ein umlaufgesichertes Vollreservesystem mit negativen Zinsen auf Guthaben und bei Krediten entsteht, unzutreffend. Sie bedienen die stark vereinfachende orthodoxe Inflationstheorie, die sich im Wesentlichen der Korrelation zwischen dem Wachstum der Geldmenge und der Inflation bedient, letztlich aber keinen Kausalzusammenhang benennt, allein schon, weil der angebotsseitige Anteil an den Inflationsursachen, im Speziellen der Fremdkapitalkostenanteil in den Preisen, unberücksichtigt bleibt. Ich vermute, dass die Autoren die Persistenz des derzeitigen Inflationsniveaus als Argument dafür einsetzen, so dass Druck auf die Zentralbank ausgeübt wird, die Zinsen wieder anzuheben, weil dadurch das Sparen gegenüber dem Konsum begünstigt wird und die geldvermögenden Bevölkerungsschichten wieder leistungslose Zinseinkommen haben, vgl. Schichtmodell am 23.04.2021.

Wenn über die Entstehung der Inflation gesprochen wird, dann müssen grundsätzlich alle möglichen Ursachen einbezogen werden. Zu den tatsächlichen, exogenen Ursachen der gegenwärtigen Inflation, nämlich steigende Energiepreise (speziell Benzin und Gas), das Auslaufen der Corona-Mehrwertsteuerreform Anfang 2021, der Chipmangel durch gestörte Lieferketten und steigende Rohstoffpreise im aufgrund der Niedrigzinsen florierenden Hausbau findet sich in den acht Punkten praktisch nichts. Infolge des Abklingens aller genannten exogenen Inflationsursachen (inklusive der Corona-Pandemie) würde sich das Inflationsniveau mit Sicherheit in Richtung des Inflationsniveaus von vor dem Ausbruch der Pandemie bewegen, das aufgrund der Einkommensstruktur und den Lebenshaltungskosten (Mietzinsen, Energiepreise) vor dem Beginn des QE-Programms 2015 bereits deflationär war.

Insgesamt entsteht hier der Eindruck, die Autoren schrieben eine billige, polemische Kritik der EZB-Geldpolitik. Es ist der Versuch erkennbar, der Geldpoltik sozialistische Züge anzudichten. Dass die QE-Programme einfach dazu dienen, dem Umbau des Bankensektors im Hinblick auf die Umkehrung des Zinsflusses Zeit zu geben und gleichzeitig die Staaten von Zinslasten zu befreien, die haushaltseinschränkend wirken, diskutieren die Autoren nicht, mutmaßlich entweder weil sie es nicht ahnen oder weil sie es verschweigen, um die Bewusstwerdung der bevorstehenden Zinsflussumkehr weiter zu verzögern, denn solange der Mehrheit der Bevölkerung der Kausalnexus der Negativzins-Ökonomie unbewusst ist, wird sie sich mangels Wissens weiter gegen die Negativzinsen wehren, was im Interesse derjenigen Bevölkerungsteile liegt, die von den positiven Zinsen gelebt haben und die eher einen Zusammenbruch herbeisehnen, als dass sie eine Vermögensbesteuerung und Eigentumsumverteilung zugunsten der ökonomischen Schwachen durch eine Negativzins-Ökonomie akzeptieren.

Bestätigung der These über den Zusammenhang zwischen Zins- und Inflationsvorzeichen durch MMT Theoretiker Warren Mosler

Die Pufendorf Gesellschaft veröffentlicht im Rahmen ihrer Konferenz zur Modern Monetary Theory die Beiträge der Vortragenden in Videoform. Ich habe mir den sehenswerten Vortrag von Warren Mosler angeschaut und ihm eine Frage zum Zusammenhang zwischen dem Zinsvorzeichen und der Inflationsrate gestellt.

Warren Mosler über die Schuldensituation, die Geldpolitik und Wege, um die Inflation in den Griff zu bekommen. Meine Frage wird bei Zeitindex 40:35 gestellt und leider falsch vorgelesen. Die ursprüngliche Aussage lautete: „With regard to inflation in a NIR [= negative interest rates] monetary [policy] territory we should talk about the relationship between borrowing costs internalized in the consumer prices and the level of inflation! I expect that in a full reserve system negative interest rates on deposits and loans lead to negative inflation!“.
„Hi. Thank you very much for the talk you gave today. I send you herewith all my questions [and annotations].

With regard to inflation in a NIR monetary territory we should talk about the relationship between borrowing costs internalized in the consumer prices and the level of inflation! I expect that in a full reserve system negative interest rates on deposits and loans lead to negative inflation! In the end, we need taxes on all sorts of assets in order to prevent escape reactions and evasive movements of capital.

We need to analyze the flow of interest and the associated causal nexus. There are three classes of borrowers. Two in the private sector and one public. We need parallel instead of central action, market economy instead of centrally administrated economy. Loans with negative interest rates finance the masses and redistribute wealth top-down. Regulators then can shape the market processes and keep its trajectories in the sustainable frame and on the path towards sustainable coexistence of mankind with the other species. We should isolate houses, transform energy creation to sustainable forms and switch to a circular economy which evolves naturally from NIR policies, because balance sheets shorten. This is all possible by switching to a NIR monetary policy.

Why does nobody talk on the complete causal nexus of positive and negative rates? Many politicians are cowards in the face of the original sin.

Cash prohibition bridges the liquidity trap. Greetings from Kenneth Rogoff, Irving Fisher and Silvio Gesell. Do negative interest rates on deposits and loans in a full reserve system not stimulate consumption and creation of new firms and thereby a market environment of total competition as Schumpeter states it 1942 in 'Capitalism, Socialism and Democracy' when he talked about the "leaven"? The idea of negative interest rates is very old....
The nucleus of Capitalism.
One should consider monetary interest rates in line with bond yields, rental, license and concession fees and other prices for rights of disposal! These prices and the associated markets form the nucleus of capitalist redistribution from the possessors to the owners, the debtors to the creditors and effectively from the poor to the rich. We should focus on the reversal of that mechanism!“

Vergleich der Antriebswirkungen von Negativzinsen und Inflation

Es können zwei fundamentale, diametral verschiedene Antriebsarten (Beweggründe) menschlichen Handelns unterschieden werden:

Die Antriebsqualitäten 'positiv' oder 'negativ' beziehe ich also darauf, ob die Handlungsursache als freiwillig-begehrend ('positiv') und gewollt oder als unfreiwillig-angsterzeugend und eher fremdbestimmt erzwungen ('negativ') empfunden wird.

Fisher-Gleichung

Ich verwende im Folgenden implizit die Fisher-Gleichung, nach der die Kaufkraftentwicklung eines Geldbetrags der nominale Zins abzüglich der Inflationsrate ist.

Sowohl Negativzinsen auf Guthaben als auch die Inflation verursachen Ängste bzw. erwecken bei den Betroffenen (z.T. zurecht) Gefühle und Empfindungen von Benachteiligung, die durch entsprechendes Handeln abgewehrt werden. Das daraus entstehende Handeln ist also nicht Ausdruck eines Begehrens, sondern eher Ausdruck einer Angst. Inflation und Guthabennegativzinsen sind unangenehm und veranlassen die Subjekte zu Handlungen in Bezug auf ihr Einkommen, die dazu geeignet sind, die Benachteiligung zu vermeiden und die Sorgen und Ängste zu vertreiben. Im Gegensatz dazu stellen positive Zinsen auf Guthaben und sinkende Preise eher eine Verlockung dar oder werden wohlwollend (freiwillig) hingenommen, sofern sich die Gelegenheit bietet.

Umgekehrt betrachtet haben Negativzinsen auf Schulden (negative Darlehens- und Kreditzinsen) und Inflation auf Schuldner unter bestimmten Bedingungen eher eine angenehme Wirkung, denn infolge negativer Schuldzinsen schwindet der Nennwert der Schulden, ohne dass Schulden getilgt werden, und die reale Höhe der Schuld schwindet infolge der Inflation, wenn das Einkommen (bzw. die Staatseinnahmen) an die Inflation angepasst wird. Schließlich ist eine Deflation für Schuldner eine unangenehme Sache und drängt zur Erhöhung der Einnahmen, wenn die Schuldzinsen betragsmäßig über der Inflation liegen.

Welche Antriebswirkungen und Folgen haben also negative Zinsen auf Guthaben und bei Krediten und Inflation, die beide eine negative Antriebsqualitäten haben?

Abhängigkeit von Zinsniveau und Inflationsrate

Inflation trifft aufgrund der Fisher-Gleichung auf breiter Front die Kaufkraft aller nominal festehenden Einkommen wie Tariflöhne, geldwerten Sozialleistungen, Renten und Pensionen. Sie drängt die Arbeitenden zum Arbeitskampf und den Gesetzgeber zu Anpassungen der geldwerten Sozialleistungen, Renten und Pensionen, so dass deren Kaufkraft erhalten bleibt. Inflationsausgleich bei geldwerten Sozialleistungen, Renten und Pensionen führt zu höheren Staatsausgaben oder höheren Sozialversicherungsbeiträgen. Die höheren Arbeitskosten der Unternehmer haben ähnliche Wirkungen wie steigende Fremdkapitalkosten (Schuldzinsen) und führen, wenn die Änderungen nicht innerhalb der Unternehmen eingespart werden können, zu höheren Produktpreisen und also zu weiteren Preiserhöhungen, so dass ein Teufelskreis aus steigenden Preisen und steigenden Arbeitskosten entstehen kann.

Negative Guthabezinsen hingegen werden rational betrachtet umso unangenehmer empfunden, je größer die betroffenen Guthaben sind. Es ereignet sich zwar bei vorhandenen sonstigen Einkommen auch eine emotionale Relativierung der Verluste, wenn jedoch aber positive Zinsen das einzige Einkommen sind, dann sind Negativzinsen besonders schmerzlich. Bei kleinen Sparguthaben und also einem (wahrscheinlichen) Überwiegen anderer als die zinsartigen Einkommen (Sparzinsen, Mietzinsen, Pachtzinsen, usw.), werden die Negativzinsen sehr viel leichter hingenommen. Gar nicht treffen die negativen Guthabenzinsen Menschen, die keine Rücklagen und Ersparnisse bilden können, weil sie Einkommen in der Nähe des Existenzminimums haben und alle Einnahmen zu Subsistenzwecken verwenden und also ausgeben.

Solange es jedoch keine negativen Kreditzinsen gibt, erzeugen die negativen Guthabenzinsen eine Umschichtung von Geldvermögen in höherzinsige Vermögensarten (Unternehmensbeteiligungen, Immobilien, Gold, Kryptowährungen, ...) mit der Folge, dass sich Ärmere den Erwerb der existenziell nutzbaren Anlage- und Vermögensgüter (Grund und Boden, Häuser und Eigentumswohnungen) immer schlechter leisten können. Genau das erleben wir ja gerade.

Fazit

Inflation ist ein toxisches Gift, das auf breiter Front Gläubiger und Bezieher von nominal feststehenden Einkommen unangenehm trifft und auf eine negative Weise zum Handeln antreibt, während Schuldner u.U. Vorteile haben. Negativzinsen auf Guthaben treffen hingegen vor allem geldvermögende Bevölkerungsschichten und insbesondere jene, die ausschließlich von (positiven) Geldmarktzinsen gelebt haben. Negative Schuldzinsen können, wie oben gezeigt und bestätigt, eine Deflation bewirken und die Kaufkraft von nominal feststehenden Einkommen steigern. Auch für Schuldner sind die Negativzinsen gut, denn sie lassen die Schulden aufgrund des Negativzinsesnegativzins-Effekts exponentiell zerfallen!

Günstig privatisiert, teuer verstaatlicht: Teile der Wohnungen von Vonovia verstaatlicht

Der Spiegel berichtet am 17.09.2021 über den Rückkauf von 15.000 Wohnungen des Mietimmobilien-Konzerns Vonovia durch das Land Berlin. Ich mache mir Gedanken darüber, wie diese Entscheidung vor dem Hintergrund der Entwicklung in Richtung einer Negativzins-Ökonomie eingeordnet werden kann.

Ich sehe nur eine Möglichkeit, den Gewinn von Vonovia zurückzuholen: Negativzinsen oder irgendeine andere Form der Vermögensbesteuerung. Ich tendiere zu den Negativzinsen, denn Negativzinsen auf Guthaben und bei Krediten sind eine marktwirtschaftliche Form der Vermögensbesteuerung, die mit dem Grundgesetz sehr viel besser verträglich ist als andere Eigentumseingriffe.

Außerdem sind Negativzinsen demokratisch. Das Geld wird zu gleichem Zinssatz von allen Guthaben eingezogen und über Kredite mit negativem Zins von (geld-) vermögend zu fleißig umverteilt. Nicht der politische Prozess und also der Ausgang von Wahlen entscheiden über Benachteiligte und Begünstigte, sondern der sehr viel demokratischere Markt mit Verweis auf den Gleichheitsgrundsatz nach Artikel 3 Grundgesetz!

Vonovia wird sich also nicht lange über die Gewinne freuen können, wenn sie sie auf dem Konto liegen lassen, da sie dort "gammeln". Um den Gewinn zu erhalten, sind sie dazu gezwungen, es zu reinvestieren. Wenn die Guthabenzinsen z.B. bei -5 % liegen, dann sind Investoren und Anleger schon mit Renditen von -4 % zufrieden, denn dann haben sie 1 % weniger Verlust. So wird Vonovia freudig Sozialwohnungen bauen, denn die liegen im Marktsegment, das mit dieser negativen Rendite verbunden ist!

Deshalb: Man sollte sich an diesem Beispiel bewusst machen, dass es infolge des Übergangs zu einer Negativzins-Ökonomie zu einem fundamentalen Paradigmenwechsel kommt: Es geht nicht mehr um die Maximierung der Gewinne, sondern es geht um die Minimierung der Verluste.

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