$ \def\tr{\text{tr}} \def\diff{d} \def\medspace{\enspace} \def\mathbi{\mathbf} \def\euro{€} \def\dollar{\$} \def\textnormal{\text} \newcommand\norm[1]{\left\lVert{#1}\right\rVert} $

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Wissen Sie, ich mag nicht nur keine Kekse (Cookies, siehe Datenschutzerklärung), sondern auch keine Bezahlwände (Paywalls) zwischen mir und lebenswichtigen Informationen. Ich bin der Auffassung, dass Informationen, die vor allem das Leben von armen Menschen betreffen, frei und ungehindert zugänglich sein sollten, denn gerade die Ärmsten sind von Informationen abhängig, können diese aber oft nicht bezahlen. Würde ich diese Arbeit, die ich hier mache, als ein Geschäft betrachten, dann würde ich wenigstens den Grundsatz „Umsatz vor Gewinn” einhalten, denn es geht mir nicht darum, mich an der Unwissenheit der Hungrigen und Durstigen nach existenziell notwendigem Wissen zu bereichern und in den Bestsellerlisten möglichst weit oben zu landen, sondern ich will erreichen, dass die kritische Essenz dessen, was meiner radikalen Perspektive nach den Kapitalismus und sein logisches Gegenteil ausmacht, gelesen, gesehen, gehört und am Ende verstanden wird. Daher habe ich alles offen gelegt, was ich in den Jahren seit 2015 über den Kausalnexus der Zinsen herausgefunden habe.

Expertise

Wie Sie an meinem Lebenslauf nachvollziehen können, habe ich bis Anfang 2015 in der Umweltphysik in Heidelberg über atmosphärischen Strahlungstransport in Physik promoviert. Meine Tätigkeit am IUP Heidelberg lag im Bereich der Modellbildung, also auf der Seite der Theorie, in der mathematischen Beschreibung und Modellierung der Ausbreitung elektromagnetischer Strahlung in der Erdatmosphäre. Ich habe das Computerprogramm McArtim geschrieben, das die Observablen licht-spektroskopischer Messungen gestreuten Sonnenlichts berechnen kann, um so mit tomographischen Verfahren (Inversion) die räumliche Verteilung von Spuren- und Treibhausgasen bestimmen zu können, siehe meine Dissertation.

Tim Deutschmann
Keltenweg 22
69221 Dossenheim
E-mail: autor@tim-deutschmann.de

USt-IdNr.: DE342866832

Im Vorwort meines ersten kleinen Büchleins führe ich aus, dass interessanterweise die Beschreibung von Geldströmen und der Ausbreitung von Zinsschulden und -guthaben analog zur Beschreibung einiger Transportprozesse in der Natur möglich ist, z.B. eben Licht in der Atmosphäre. Man kann mit der Lösungsmethode, auf die ich spezialisiert bin, eine Form der Monte-Carlo-Simulation, auch den Straßenverkehr modellieren, Aktienkurse oder das Wetter. Ich setze die Methode ein, um den Kausalnexus der Zinsen zu beschreiben, denn mich interessiert das Leid der Leute, dessen Ursache der Kapitalismus ist, und der Zinsmechanismus ist das Wesentliche des Kapitalismus, vgl. Georg Simmel in 'Philosophie des Geldes', Max Weber in 'Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus', Joseph Schumpeter in 'Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung' und viele, viele andere Autoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Ich wende also mein naturwissenschaftliches und mathematisches Wissen an, um die Wirkweise des Kapitalismus und seines logischen Gegenteils zu beschreiben.

Arbeitsaktivität von April 2015 bis heute. Gezeigt sind Zugriffszeitpunkte auf Inhalte dieser Internetseite. Für jedes einzelne Mal, bei dem ich etwas hochgeladen habe, ist ein Punkt in der Grafik verzeichnet.

Meine Einkommen seit 2015

Als ich Ende 2014, noch während ich in den Vorbereitungen zu meiner Disputation (Disputationsvortrag) steckte, beschloss, mich der Erforschung der positiven und negativen Zinsen zuzuwenden und alles, was ich darüber herausfinden würde zu veröffentlichen, da wusste ich noch nicht, worauf ich mich einlassen würde und welche weitreichenden Konsequenzen diese Tätigkeit für mein Leben und das meiner Mitmenschen haben würde, obwohl ich diesbezüglich eine instinkthafte Ahnung hatte. Ich wusste damals nichts Tiefes über Volkswirtschaftslehre, Betriebswirtschaftslehre, geschweige denn von Soziologie oder Politikwissenschaft, außer das gemeine Alltagswissen. Ich hatte aufgrund meiner familiären Vorbildung einen Bezug zur Psychologie, doch war mein gesamtes Wissen in diesen Bereichen unvernetzt, unverknüpft und lag in fragmentierter Form in meinem (Un-) Bewusstsein vor.

So war es für mich im Nachweisland Deutschland als promovierter Physiker unmöglich, ab Januar 2015 nach meiner Disputation eine Stelle in einem dieser Bereiche zu finden, obwohl, wie Simmel in 'Philosophie des Geldes' feststellt, die Themen 'Geld' und 'Zinsmechanismus' hochgradig interdisziplinär sind und man Wissen aus allen Bereichen der Wissenschaft braucht, um das Ganze zusammensetzen zu können, vor allem aber auch mathematische Expertise und die Fähigkeit zur Reduktion der Realität auf Modelle.

Zur Interdisziplinarität des Themas 'Geld' schreibt Georg Simmel in 'Philosophie des Geldes'[1, S. 25]:

Die Kräfte, Beziehungen, Qualitäten der Dinge - zu denen insoweit auch unser eigenes Wesen gehört - bilden objektiv ein einheitliches Ineinander, das erst von unseren hinzutretenden Interessen und um von uns bearbeitet zu werden, in eine Vielheit selbstständiger Reihen oder Motive gespalten wird. So untersucht jede Wissenschaft Erscheinungen, die erst unter dem von ihr gestellten Gesichtspunkte eine in sich geschlossene Einheitlichkeit und reinliche Abgrenzung gegen die Probleme anderer Wissenschaften haben, während die Wirklichkeit sich um diese Grenzlinien nicht kümmert, sondern jeder Abschnitt der Welt ein Konglomerat von Aufgaben für die mannigfaltigsten Wissenschaften darstellt.

Bis zu diesem Zeitpunkt befand ich mich aufgrund des Geldmangels in der Wissenschaft im Bezug von Arbeitslosengeld 1. Aufgrund meiner Weigerung, mich in explizit für Physiker vorgesehene Stellen zu integrieren, kam es zu einer Sperre, so dass ich zwischen Februar 2015 und einschließlich Oktober 2016 überhaupt kein Einkommen hatte. Mein Ex-Frau sorgte für meinen Lebensunterhalt, ich kümmerte mich um Haushalte, Einkäufe und das Kind, während ich den größten Teil der Zeit las, an der Seite schrieb und auf Facebook über die aufkommenden Erkenntnisse kommunizierte. Mein Onkel Christoph nannte mir auf Nachfrage Bücher, die ich las. Mit der Zeit begriff ich, dass ich mich in den Fußstapfen meiner väterlichen Familie bewegte. Mein Urgroßvater ist Friedrich Delekat. Wegen der KV und PV Gebühren (es besteht in Deutschland eine Versicherungspflicht!) sind von mir 4 Prozesse an Sozialgerichten geführt worden. Es sind in der Zeit fast 6.000 € Schulden entstanden, da ich in den 19 Monaten kein Einkommen bezog und daher auch keine KV und PV Gebühren zahlen konnte.

Nach Januar 2015 habe ich fast zwei Jahre lang vergeblich versucht im akademischen Bereich eine Anstellung zu finden. Sobald ich jedoch in den Gesprächen die Worte 'Zins', 'Negativzins' oder 'Zinsvorzeichen' in den Mund nahm, war das Bewerbungsgespräch in der Regel beendet, so dass in mir der Eindruck entstand, dass große Teile der von der orthodoxen Volkswirtschaftlehre beeinflussten Wissenschaften von einer einseitigen, auf positive Nominalzinsen beschränkten Ideologie beherrscht waren und größtenteils noch sind, vgl. Einträge vom 09.10.2018 (Luhmann), 16.02.2018 (Schumpeter) und 17.09.2019 (Fromm). Die mir begegnende Ablehnung war für mich jedoch erst recht Ansporn, den Kausalnexus der positiven und negativen Zinsen zu untersuchen, weil ich erst einmal nicht einsah, was denn Schlimmes daran sein soll, dass die Zinsen auf Guthaben und bei Krediten negativ sind.

Meine Familie zerbrach an den heftigen Auseinandersetzungen, die sich aus meiner beruflichen Beschäftigung und meiner Einkommenssituation ergab, so dass ich zum 1. November 2016 einen Antrag auf Gewährung von Leistungen nach dem SGB II beantragte, nachdem meine Ex-Frau ausgezogen war. Seitdem lebe ich bis heute von "Hartz-IV".

Ich habe mich lange geweigert, aus meiner Tätigkeit ein Geschäft zu machen, weil ich darin einen Widerspruch zu grundlegenden wissenschaftsethischen und moralischen Prinzipien sehe, denn man darf meiner Auffassung nach Hilfsbedürftigen nicht erst gegen Entgelt Hilfestellung bieten, sondern muss unentgeltlich helfen. Diese Position vertrat ich neben der Berufung auf

in den intensiven und regelrecht quälenden Auseinandersetzungen gegenüber dem JobCenter Heidelberg. Doch obwohl sie mich mittlerweile weitestgehend in Ruhe lassen, droht neues Ungemach vonseiten des Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das in einem abartigen Tonfall, der mich in seiner Herrlichkeit an die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts erinnert, versucht, meinen Willen zu brechen. Ich lasse mich aber nicht brechen. Ich werde meine Arbeit fortsetzen, denn ich sehe keinen anderen Weg.

Art. 20

(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.

(2) 1Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. 2Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.

(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.

(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

So haben mich nicht nur das verfluchte JobCenter, sondern auch andere staatliche Institutionen beständig dazu gedrängt, aus meiner Tätigkeit ein Geschäft zu machen, was ich jedoch immer noch grundlegend ablehne. Ich würde aber den gesamten Rechtsstaat gegen mich aufbringen, würde ich mich dieser Forderung widersetzen, denn es ist in Deutschland trotz des Artikel 20 Abs. 4 GG nun einmal rechtlich nicht erlaubt, nur Gutes zu tun. Man darf es nur nebenher tun.

Das habe ich probiert. Doch habe ich schnell festgestellt, dass ich es nicht leisten kann, wenn es sich bei der Tätigkeit, mit der ich mein Geld "offziell korrekt" verdiene, um eine intellektuell anspruchsvolle Tätigkeit handelt, denn die Beschäftigung mit den Zinsen nahm schon nach einigen Monaten eigenständiger Forschung einen so großen Teil meines Denkens (und auch Fühlens!) ein, dass für Anderes keine Zeit, kein Platz und keine Ressourcen verfügbar waren. Nehme ich jedoch eine „intellektuell anspruchslosere Beschäftigung” an, dann verdiene ich pro Zeiteinheit so wenig, dass ich zu wenig Zeit außerhalb dieser Arbeit übrig habe, um dann noch nebenher für mein Aufklärungsprojekt arbeiten zu können und vom Staat in Ruhe gelassen zu werden.

Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, diesen Weg der Finanzierung druch den Verkauf von Büchern auf Honorar- und auf Spendenbasis zu gehen. Es besteht die Hoffnung, dass ich mein Ziel auf diese Weise erreiche und nicht weiter von JobCenter und Landratsamt belästigt werde. Es kann jedenfalls angesichts der Arbeitsaktivität (s.o.) und der deutlichen sichtbaren Erfolge in der öffentlichen Rezeption meiner Internetseite (s.u.) nicht gesagt werden, ich würde „nicht arbeiten“ oder ich „täte nichts” für das, was ich von der Allgemeinheit nehme. Ich schäme mich für diese gesetzlichen Bestimmungen und kann nicht begreifen, wie Staatsbeamte so blind sein können.

Einrichten will ich mich im Bezug von Sozialleistungen definitiv nicht. Wenn jedoch diejenigen Institutionen unseres grundgesetzlich verfassten Systems, die eigentlich für jene Arbeit zuständig sind, die ich hier (unterbezahlt!) verrichte, ihren Auftrag nicht erfüllen, hier speziell die öffentlich-rechtlichen Medien, dann habe ich nach Artikel 20 Abs. 4 GG das Recht zum Widerstand, denn nach 7 Jahren Öffentlichkeitsarbeit ist sehr eindrucksvoll der Nachweis erbracht, dass andere Abhilfe nicht möglich ist, vgl. Eintrag vom 22.07.2021.

Dieser Standpunkt ergibt sich auch aus der Kommentierung der Bedeutung von Artikel 20 Abs. 4 GG:

Das Grundgesetz ist für den "Alltag" gemacht. Seine Artikel – und die Gesetze, die auf ihnen fußen, finden jeden Tag Anwendung. Anders ist es jedoch mit Artikel 20 Absatz 4, dem Widerstandsrecht. Es ist für den Ausnahme- und Notfall gemacht und wird auch nur dann wirksam. Doch was heißt Notfall? Worum geht es eigentlich genau bei diesem Widerstandsrecht im Grundgesetz? Wer hat das Recht zum Widerstand? Und: Wann ist dieser legitim, wann nicht?

Adressat sind die Bürger

In Artikel 20 Absatz 4 der Verfassung heißt es: "Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." Gemeint ist die Ordnung der parlamentarischen Demokratie, des sozialen und föderalen Rechtsstaates, die in Artikel 20 Absatz 1 bis 3 genannt werden.

Der Widerstandsartikel richtet sich an die Bürger – ganz anders als die Regelungen, die gleichzeitig als Notstandsverfassung ins Grundgesetz eingefügt wurden. Während diese die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen stärken sollen, ermächtigt Artikel 20 Absatz 4 ausdrücklich die Bürger.

Geschützt wird der Verfassungsstaat

"Sie sind das letzte Aufgebot zum Schutz der Verfassung. Wenn nichts anderes mehr hilft, drückt diese ihnen die Waffe des Widerstandsrechts in die Hand, um ihr eigenes Überleben zu sichern", schreibt der Staatsrechtler Josef Isensee in seinem Aufsatz "Widerstandsrecht im Grundgesetz" im 2013 erschienen "Handbuch Politische Gewalt".

So setze das Widerstandrecht private Gewalt frei und durchbreche die Bürgerpflicht zum Rechtsgehorsam. Das Ziel: Es geht in Artikel 20 Absatz 4 um eine Nothilfe der Bürger zu dem Zweck, Angriffe auf die Verfassung und die grundgesetzliche Ordnung abzuwehren. Das Schutzgut ist damit eng umrissen: der Verfassungsstaat.

"Der Widerstandsfall ist ein Staatsstreich"

Doch in welchen Situationen ist der Widerstand durch Artikel 20 Absatz 4 legitimiert? Laut Isensee geht es um Angriffe, die sich gegen die Verfassung als Ganzes richten und die grundgesetzliche Ordnung als solche von Grund auf bedrohen. "Der Widerstandsfall ist ein Staatsstreich", schreibt er.

Der Widerstandsfall trete nicht ein, wenn "bei einer Bundestagswahl Unkorrektheiten" auftauchten, die Regierung Grundrechte verletze oder der "Bundespräsident den Bundestag zu Unrecht" auflöse, argumentiert der frühere Bonner Rechtsprofessor. Das allein sei nicht ausreichend. Artikel 20 rechtfertigt keinen zivilen Ungehorsam.

"Das Widerstandsrecht reagiert nicht auf einzelne Rechtsverstöße, für die ohnehin Abhilfe besteht." Daher decke es auch nicht den zivilen Ungehorsam, der sich gegen einzelne Handlungen oder Einrichtungen richte, die als "rechtswidrig, unmoralisch gefährlich" empfunden würden – die Abschiebung eines Ausländers etwa, ein Verkehrsprojekt oder der Transport von Nuklearmaterial.

Um die Frage zu beantworten, wann denn Widerstand im Sinne des Artikel 20 gerechtfertigt ist, geben die letzten sechs Wörter Aufschluss: "..., wenn andere Abhilfe nicht möglich ist." Es geht also um den absoluten Ausnahmefall: Es müssten "alle Mittel der Normallage" versagen, um die Gefahr abzuwehren, ehe die Bürger zu den "heiklen Mitteln des Rechtsbruchs und der Gewaltsamkeit greifen", betont Isensee. Doch solange "Konflikte noch in zivilen Formen" ausgetragen werden können, das demokratische System intakt ist und solange "friedlicher Protest noch Gehör" finden kann, dürften sie es nicht.

"Staat soll handlungsfähig bleiben"

Fast 20 Jahre fehlte ein solcher Widerstandsartikel in der deutschen Verfassung. Vom Parlamentarischen Rat 1949 mit großer Mehrheit zunächst abgelehnt, da man ihn als eine "Aufforderung zum Landfriedensbruch" (Carlo Schmid) ansah, fand er seinen Weg ins Grundgesetz erst 1968 – gemeinsam mit der Notstandsverfassung, den als Zusatz zum Grundgesetz vom Bundestag verabschiedeten Notstandsgesetzen.

Diese sollen die Handlungsfähigkeit des Staates in Krisensituationen wie dem Katastrophen-, Verteidigungs- und Spannungsfall sichern und dürfen vorübergehend auch Grundrechte einschränken. Aus Furcht vor Missbrauch dieser Notstandsbefugnisse durch die Staatsgewalt war schließlich 1968 auch das Widerstandsrecht eingefügt worden. Doch den Ausnahmefall, die Voraussetzung, die es braucht, um überhaupt greifen zu können, hat es seitdem nicht gegeben.
Quelle: Kommentierung des Artikel 20 bei bundestag.de, sas/11.12.2013.

Erfolge

An der Seitenstruktur, den Einträgen in meinem Blog 'Aktuelles' sowie an der nachfolgenden Grafik ist zu sehen, dass diese Internetseite im April 2015 online ging und seitdem beständig sowohl inhaltlich als auch im Hinblick auf die Zugriffszahlen gewachsen ist. Welche Wirkung und welchen Einfluss meine Veröffentlichungen auf den Zeitgeist genommen haben, kann ich Ihnen nicht genau sagen. Anfang 2015 betrieb ich jedenfalls für fast ein ganzes Jahr lang die einzige deutschsprachige Internetseite, auf der über gängige Suchmaschinen auffindbar und schrankenfrei Informationen über die Negativzinsen abrufbar waren.

Über 2 Wochen geglättete Besuche und Rechner pro Tag auf www.tim-deutschmann.de, sowie der Quotient Besuche pro Rechner, der ein Anhaltspunkt für die Leseaktivität der Rechnerzugriffe ist. An der unteren Grafik lässt sich ablesen, dass ich bis heute (September 2021) mehr als eine halbe Million Menschen mit dem Inhalt meiner Seite erreicht habe. Eine detailliertere Grafik findet sich hier. Alle Zugriffszahlen sind hier aufgeführt.

Sie können sich wahrscheinlich nicht gut vorstellen, was für ein seltsames Gefühl das ist, mit solchem Wissen über unsere Welt herum zu laufen, ohne mit irgendjemandem darüber reden zu können. So war ich froh, dass ich nach einigen Monaten die ersten Kollegen entdeckte. Wie das folgende Video aufzeigt, stellte ich in 2018 fest, was genau meine Mitmenschen nicht wussten, und warum es den meisten Menschen so schwer fällt zu begreifen, in was für einer historischen Veränderung wir uns heute in 2021/22 befinden.

Die Menschen konnten 2018 mehrheitlich und können auch heute zu einem großen Anteil nicht die Frage beantworten, woher genau Sparer vor 2012 eigentlich die Zinsen bekamen. Sie jammern zwar darüber, dass es keine Zinsen mehr gibt, woll(t)en auch gerne wieder welche haben, doch wissen nicht, woher sie genommen, wie sie bezahlt werden und wie und woraus sie also entstehen. Vor allem aber wissen sie nicht, was Zinsen mit der Zivilisation, dem Kapitalismus und dem Zustand der Welt zu tun haben. Das von mir in diesem Video nicht ganz korrekt widergegebene, bekannte Zitat von Henry Ford erwähnte 2014 auch Bundespräsident AD Dr. Joachim Gauck bei seiner Eröffnungsansprache des 20. Bankentags des Bankenverbandes bei Zeitindex 14:40.

Sicherlich nicht allein aufgrund meiner Arbeit auf meiner Seite, auf YouTube und in den Gesprächen auf Facebook, per E-Mail, über das Telefon oder auf der Straße, sondern auch aufgrund der Beiträge meiner vielen, teils berühmten Kollegen ist es heute so, dass die meisten Menschen wenigstens schon das Wort 'Negativzins' gehört haben, obwohl sie nichts Gutes damit verbinden und die Negativzinsen ablehnen. Sie wissen eben nicht, was sie tun.

Veröffentlichungen und Dienstleistungsangebot

Wenn Sie sich die Internetseite anschauen, dann stellen Sie fest, dass für die Texte des Hauptteils pdf Dateien verfügbar sind, die aufgrund der Schriftgröße angenehm auf Tablets und Smartphones lesbar sind. Sie können ein physisches Exemplar der 1. Auflage meines ersten Buches bestellen. Besuchen Sie meinen YouTube-Kanal oder abonnieren Sie mich auf Facebook oder Twitter.

Ich stehe Ihnen auch gerne für Einzelgespräche oder für Vorträge auf verhandelbarer Honorarbasis zur Verfügung, denn es ist leichter, das in mir vorhandene Wissen über den Kapitalismus und sein Gegenteil durch gezielte Fragen oder Vortragsanfragen abzurufen, als es sich durch Lesen oder das Ansehen von Videos anzueignen.

Wie setze ich die Einnahmen ein?

Mein erstes Ziel ist es, einer größeren Öffentlichkeit und schließlich einer kritischen Bevölkerungsmasse den Zinsfluss des Kapitalismus, seine Funktionsweise und die Mechanismen einer Negativzins-Ökonomie bewusst zu machen, Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, die wir als Weltgesellschaft haben, wenn das Prinzip der Zinsen umgekehrt ist, und Gespräche darüber anzuregen, was für Gesetze es jetzt braucht, um bestimmte politische Ziele erreichen zu können, allen voran jene, die ich am 13.12.2019 aufgeführt habe. Ich wende mich jedoch nicht nur an politisch links Stehende, sondern auch an Menschen, die von den Negativzinsen verunsichert sind, emotionalen Beistand und Beratung brauchen und Fragen haben, welche jetzt bereits absehbaren Folgen die Negativzinsen auf das Eigentum und das Marktumfeld in der Wirtschaft haben werden, so z.B. am 02.12.2020.

Mit zusätzlichen Einnahmen werde ich Mitarbeiter einstellen, meine Videobeiträge und diese Internetpräsenz „aufmotzen“. Mit einem größeren Team kann ich detaillierter bestimmte Veränderungen untersuchen, die sich unter einer Negativzins-Ökonomie ereignen. So werde ich mit entsprechend geeigneten Daten volkswirtschaftliche Modellsimulationen anstellen, um noch präzisere und epistemologisch sicherere Aussagen auffinden zu können, die dem reinen Denken aufgrund der Komplexität der zugrundligenden Prozesse unzugänglich sind.

Ich werde in Deutschland und Europa „auf Tour” gehen und den Menschen das Wissen über die andere Hälfte der Ökonomie vermitteln, damit wir mehr Beiträge und möglichst viele unterschiedliche Sichtweisen aus möglichst viele Perspektiven auf die historische Entwicklung in den politischen Diskurs einbringen können. Das Gespräch über die Zukunft nach dem Kapitalismus hat gerade erst begonnen. Ich möchte dabei mithelfen, es weiter zu entfalten und zu entfachen.

Kontodaten

Straßenmusiker haben in meinen Augen die ehrlichste Art Geld zu verdienen, denn sie geben ihre Dienstleistung hin, ohne etwas dafür (zurück) zu fordern. Natürlich hoffen sie, dass ihre Musik gefällt und freiwillig etwas Geld in den Hut wandert. In diesem Sinn begreife ich mich als „Kommunikationsstraßenphilosoph” und diesen Aufruf hier als meine Weise, den Hut hinzustellen, denn das Internet sind die Verkehrswege der Kommunikation, meine Musik ist (auch) philosophischer Natur und auch ich muss schließlich von irgendetwas leben.

Wenn Sie meine öffentlich-wirksame Aufklärungsarbeit über die Kausalnexi positiver und negativer Zinsen unterstützen wollen, dann überweisen Sie bitte einen beliebig hohen Betrag auf das unten angegebene Konto:
Kontoinhaber: Tim Deutschmann
IBAN: DE49 4306 0967 6023 3551 01
BIC: GENODEM1GLS

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Wenn Sie wollen, dass das Geld versteuert wird, dann geben Sie als Verwendungszweck Spende an, wenn Sie es mir schenken wollen, dann geben Sie Schenkung an. Schreiben Sie mir eine E-Mail, wenn Sie eine Quittung oder eine Veröffentlichung Ihrer Zuwendung benötigen oder wünschen. Ab einem Spendenbetrag von derzeit 20,00 € schicke ich Ihnen auf Ihren Wunsch ein Exemplar der 1. Auflage meines ersten Buches zu, wenn Sie mir Ihre Adressdaten mitteilen.

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